Dem Hund sein eigenes Reich im Garten einrichten
Für die Menschen aber auch für Hunde ist der Garten eine Bereicherung und eine Erweiterung des Wohnraums. Man kann den Garten so gestalten, dass er für die Zweibeiner optimal ist und man kann ebenso dafür sorgen, dass der Vierbeiner sich dort bequem aufhalten, sich austoben und herumschnüffeln kann. Nachfolgend dazu einige Tipps, wie man dem Hund sein eigenes Reich im Garten ermöglichen kann:
Inhaltsverzeichnis
Dem Vierbeiner genügend Auslauf im Garten bieten
Perfekt ist der Garten, wenn der Hund darin viel Platz zum Auslauf (zusätzlich zu den Spaziergängen in der freien Natur) hat. Eine freie Rasenfläche ist zum Herumrennen bestens geeignet. Nur wird sich der Mensch dann von der Vorstellung eines perfekten Rasens leider verabschieden müssen, da der Hund das Grün ganz sicher so beanspruchen wird, dass Gras und Erde dabei herumwirbeln werden. Dafür kann man wiederum einen glücklichen Hund beim Herumtollen beobachten.
Den Garten einzäunen
Damit sich der Hund auch sicher im Garten oder in seinem Gartenbereich aufhalten kann, sollte ein passender Zaun errichtet werden. Bei der Wahl des Zauns muss darauf geachtet werden, dass das Tier nicht darüber springen, klettern oder hindurchschlüpfen – im schlimmsten Fall darin stecken bleiben – kann. Die optimale Zaunhöhe ist abhängig von der Größe des Hundes. Sie sollte aber mindestens 1 m betragen. Der Zaun muss stabil/robust genug sein und darf keine Spitzen oder scharfen Elemente haben. Falls der vierbeinige Freund gerne buddelt, sollte man dazu den Zaun ca. 15 cm tief in den Boden einlassen.
Einen geschützten Rückzugsort mit Hundebett einrichten
Es gibt Hunde, die sich gerne und vorwiegend draußen aufhalten, weil sie so beispielsweise alles schön im Blick haben, wie zum Beispiel der vielseitige Schäferhund oder weil sie auch gerne ein Grundstück bewachen. Dann ist eine hübsche, geschützte und großzügige Hundehütte sowie ein schönes Hundebett darin, ein toller Rückzugsort zum ungestörten Ausruhen. Die Hundehütte sollte an einer geschützten Stelle (z.B. unter schattenspendenden Bäume oder großen Pflanzen oder an einer überdachten Mauer) stehen. Man kann zusätzlich unter der Hütte ein Podest errichten und mit einem Sonnenschirm oder -segel dem Tier mehr Schatten im Sommer bieten.
Pflanzen hundefreundlich wählen
Schattenspendende und schöne Pflanzen sowie Bäume sind im Sommer für Mensch und Tier eine Wohltat und generell schön anzuschauen. Es sollten aber Pflanzen vermieden werden, die giftig für Hunde sein können. Eine Liste mit giftigen Pflanzen findet beispielsweise leicht im Internet. Geht es um die Gartenpflege, sollte auf Pflanzenschutzmittel am besten ganz verzichtet werden, weil diese für Hunde giftige Substanzen enthalten können.
Möchte man Bereiche im Garten haben, die der Hund nicht betreten darf, wie beispielsweise bestimmte Beete, kann man diese durch z.B. einen Zaun abgrenzen.
Für eine erfrischende Abkühlung im Sommer sorgen
Vor allem in der warmen Jahreszeit, wenn sich alle gerne und oft im Garten aufhalten, ist es wichtig, dass der Hund immer Zugang zu Wasser hat. Ein großer Trinknapf, der immer mit ausreichend frischem Wasser befüllt ist, ist wichtig. Man kann seinem Hund auch noch zusätzlich einen Hundepool zur Verfügung stellen, den vielleicht ebenfalls kleinere Zweibeiner mit nutzen können. Auch ein Teich oder Brunnen bieten sich als Wasserquelle an. Hauptsache, der Hund kann daraus trinken und/oder sich darin abkühlen.
Wie man siehst, es ist gar nicht so schwer, den Garten hundefreundlich zu gestalten!

